Seminarwoche Sylt 2019 - ausgebucht!

Liebe Hebammen,

die Seminarwoche auf Sylt ist ausgebucht - bei Interesse können wir Sie gerne auf die Warteliste nehmen. Schreiben Sie uns in diesem Fall bitte eine >> eMail mit Ihren Seminar-Wünschen. Falls Plätze frei werden, melden wir uns gerne bei Ihnen.

Für alle, die kommen: Wir freuen uns auf ein Kennenlernen und Wiedersehen!

Mit herzlichen Grüßen aus Hannover

Britta Zickfeldt & Lisa Schulten

Montag, 23. September 2019

Seminar 1: Rechtliche Herausforderungen im Hebammenalltag

ReferentInnen: Patricia Gruber, Dr. Sebastian Almer

Die Rechtsprechung in der Geburtshilfe stellt hohe Anforderungen an die Aufklärung und Dokumentation - Hebammen sollten die forensischen Risiken kennen. Das Seminar bietet Einblick in klassische „Haftungsfallen“ und gibt Tipps zur Schadensprävention.

ReferentIn Patricia Gruber, Dr. Sebastian Almer
Termin Montag, 23. September 2019, 10-17.30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 180 Euro für AbonnentInnen der DHZ
195 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Wer heutzutage in der Geburtshilfe tätig ist, sieht sich mit einer geradezu paradoxen Situation konfrontiert: Während die Risiken für Mutter und Kind mit den Errungenschaften der modernen Medizin gesunken sind, ist für Hebammen das Risiko, in die Haftung genommen zu werden, gestiegen. Dies liegt auch daran, dass die Rechtsprechung in der Geburtshilfe hohe Anforderungen an die Aufklärung, Dokumentation und Organisation stellt.

Es gilt für die Hebamme, die forensischen Risiken zu erkennen und so einer möglichen Haftung in Zukunft vorzubeugen, zumal ein „Geburtsschaden“ wegen der zunehmenden Höhe der zugesprochenen Schadensersatzbeiträge zu einem Anstieg der Versicherungsprämie oder sogar zur Kündigung des Versicherungsvertrages führen kann.

In diesem Seminar stellen der Rechtsanwalt Dr. Sebastian Almer und die Hebamme und Gutachterin Patricia Gruber die klassischen "Haftungsfallen" vor und geben anhand von Fällen Tipps zur Schadensprävention.

Die Inhalte des Seminars:

• Pathologisches CTG und Geburtsschaden am Fallbeispiel

• Die Schulterdystokie: seltene Geburtskomplikation – häufiger Haftungsfall

• Remonstrationsrecht und Pflicht von Hebammen

• Alleingeburt – ein Fallbeispiel

• Versicherungsrechtliche Aspekte

• „Der Juristische Notfallkoffer“


Montag, 23. September 2019

Seminar 2: Schwangerenvorsorge

Referentin: Dr. Christiane Schwarz

Schwangerenvorsorge ist ein spannendes Arbeitsfeld, in dem unterschiedliche Konzepte zum Einsatz kommen können. Wo liegen die Grenzen, wo die Möglichkeiten? Christiane Schwarz beleuchtet die Evidenz und die Erfahrung – und die Interessen von Frauen und Hebammen.

Referentin Dr. Christiane Schwarz
Termin Montag, 23. September 2019, 10-17.30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 145 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

In der Schwangerenvorsorge können mit Hilfe von Kreativität, Idealismus, Erfahrungswissen und wissenschaftlicher Evidenz ganz unterschiedliche Konzepte zum Einsatz kommen. Neben den aktuellen Mutterschaftsrichtlinien und Vergütungsregelungen dürfen Hebammen schwangere Frauen individuell, interdisziplinär, kollegial, aufsuchend, ambulant, einzeln oder in der Gruppe betreuen und begleiten.

Christiane Schwarz beleuchtet in diesem Seminar Grenzen und Möglichkeiten, Erfahrung und Evidenz, Interessen von Frauen und Hebammen, auf dass sich jede Teilnehmerin passende Informationen und Handwerkszeug mitnehmen kann.

Die Inhalte des Seminars:

  • Evidenzen für die Schwangerenvorsorge
  • Anforderungen aus den aktuellen Mutterschaftsrichtlinien
  • Vergütungsregelungen
  • Konzepte in der Schwangerenvorsorge

Dienstag, 24. September 2019

Seminar 3: Notfälle I

Referentinnen: Patricia Gruber, Denize Krauspenhaar

Notfallsituationen zu üben ist eine Pflicht! Anhand der theoretischen Betrachtung einzelner Notfälle und der aktuellen medizinischen Behandlungsmethoden sowie fallbasierter Szenarien werden im Simulationstraining alle Aspekte von "Best Practice" geübt und reflektiert.

Referentin Patricia Gruber, Denize Krauspenhaar
Termin Dienstag, 24. September 2019, 10-17.30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 180 Euro für AbonnentInnen der DHZ
195 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Die mütterliche und kindliche Mortalität und Morbidität im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes liegt in Deutschland im weltweiten Vergleich sehr niedrig. Es gibt dennoch Bedarf, die Versorgung von Müttern und Kindern – insbesondere in Notfallsituationen – immer wieder zu üben und gegebenenfalls zu verbessern.

Dabei ist die Kommunikation im interprofessionellen Team genauso wichtig wie das Schnittstellen-Management und das Beherrschen von Abläufen mit den dazu gehörenden handwerklichen Fähigkeiten.

Anhand von fallbasierten Szenarien werden im Simulationstraining alle Aspekte von "Best Practice" im Team geübt und reflektiert. Kritische Ereignisse in Geburtsverläufen werden gemeinsam analysiert und optimale Handlungsabläufe erarbeitet.

Im Seminar I liegt der Schwerpunkt auf der Theorie einzelner Notfälle und der aktuellen medizinischen Behandlungsmethode. Anhand von zwei bis drei Szenarien werden geburtsmechanische Notfälle und die Neugeborenen-Reanimation geübt.

Die beiden Seminarteile I und II bauen aufeinander auf, sodass das Seminar Notfälle I Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar II ist. Wer bereits das Seminar I besucht hat, kann direkt das Seminar II buchen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Der Rahmen: Wozu brauchen wir Simulationstraining?
  • Perinatale Sentinel Events (Ursachenstatistik)
  • Teamtrainings und Fallanalysen als Maßnahmen im Qualitätsmanagement
  • Theorie einzelner Notfälle und deren aktuellen medizinischen Behandlungsmethoden:
  • u.a. Neugeborenen-Reanimation, Schulterdystokie
  • Szenarien nachspielen und analysieren

Dienstag, 24. September 2019

Seminar 4: Die Kraft der Grenzen – Selbstfürsorge im Hebammenalltag

Referentin: Franziska Maurer

Die Geburt eines Kindes sprengt den modern getakteten Zeitplan. Das Gleiche geschieht in existentiellen Krisen. Als Hebamme kennen Sie die Diskrepanz, in diesen entgrenzten Momenten Fürsorge zu leisten und selbst dabei nicht unterzugehen. Sich eine  "Insel für den Arbeitsalltag" zu schaffen, ist Ziel des Seminartages.

Referentin Franziska Maurer
Termin Dienstag, 24. September 2019, 10-17:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 145 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Arbeiten Sie häufig an der Grenze Ihrer Kräfte? Oder nutzen Sie die Kraft Ihrer Grenzen?

In diesem Seminar erforschen Sie gemeinsam mit Impulsen von Franziska Maurer, wie Sie in Ihrer fürsorglichen Arbeit für sich selbst sorgen können. Was sind die Herausforderungen in Ihrem Arbeitsalltag? Was beruhigt Sie, was gibt Ihnen Orientierung, was macht Sie begleitfähig? Worin sind Sie eingebunden?

Die Dichte und Intensität der großen Lebensereignisse verlangen nach Raum, Weite und gehaltenen Grenzen, so dass die Ereignisse ablaufen und neue Ordnungen entstehen können. Der große Druck im „Gesundheits“-System, das hohe Tempo, die vielfältigen Anforderungen, Angst und Befürchtungen führen uns ins Außen, weg von uns selbst. Unser Körper ist - insbesondere in diesen Situationen - der Anker in der Gegenwart. Mit ihm holen wir Luft, machen wir den nächsten Schritt, werden wir tätig. Zusammen mit den anderen Teilnehmerinnen erproben Sie, wie Sie mit Achtsamkeit und Gewahrsein im Kontakt mit sich selbst Ihre Arbeit leisten können. Eingegrenzt statt abgegrenzt. Sie kümmern sich um sich selbst. So dass Sie „von sich aus“ Ihre Fürsorge für die Frauen, Kinder und Familien leisten können.

Der Tag bietet Zeit und Raum, immer wieder inne zu halten und zu lauschen. Langsamkeit unterstützt Sie dabei, sich selbst nicht zu verpassen.

In diesem Seminar geht es um das Einfache, Unaufgeregte. So dass wirkungsvolle Anker entstehen, die in den Strudeln des Alltags Halt geben.

Die Inhalte des Seminars:

  • Die „Insel für den Arbeitsalltag“
  • Einfache Körperarbeit und Achtsamkeitsübungen zur Selbstwahrnehmung
  • Professionelle Eingrenzung statt Abgrenzung
  • Von der äußeren Enge zur inneren Weite
  • Stressreduzierende und ressourcenstärkende Maßnahmen für den beruflichen Alltag

 

 


Mittwoch, 25. September 2019

Seminar 5: Notfälle II

Referentinnen: Patricia Gruber, Denize Krauspenhaar

Aufbauseminar (Voraussetzung: "Notfälle I"). Anhand von fallbasierten Szenarien werden im Simulationstraining alle Aspekte von "Best Practice" geübt und reflektiert. Der Schwerpunkt im Teil II liegt auf dem Üben von Notfallszenarien.

Referentin Patricia Gruber, Denize Krauspenhaar
Termin Mittwoch, 25. September 2019, 10-17:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 180 Euro für AbonnentInnen der DHZ
195 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Die mütterliche und kindliche Mortalität und Morbidität im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes liegt in Deutschland im weltweiten Vergleich sehr niedrig. Es gibt dennoch Bedarf, die Versorgung von Müttern und Kindern – insbesondere in Notfallsituationen – immer wieder zu üben und gegebenenfalls zu verbessern.

Dabei ist die Kommunikation im interprofessionellen Team genauso wichtig wie das Schnittstellen-Management und das Beherrschen von Abläufen mit den dazu gehörenden handwerklichen Fähigkeiten.

Anhand von fallbasierten Szenarien werden im Simulationstraining alle Aspekte von "Best Practice" im Team geübt und reflektiert. Kritische Ereignisse in Geburtsverläufen werden gemeinsam analysiert und optimale Handlungsabläufe erarbeitet.

Im Seminar II liegt der Schwerpunkt auf dem Üben von Szenarien und weniger auf der Theorie. Es werden Notfälle wie Blutungen und internistische Notfälle geübt.

Die beiden Seminarteile I und II bauen aufeinander auf, sodass das Seminar I Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar II ist. Wer bereits das Seminar I besucht hat, kann direkt das Seminar II buchen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Notfall-Szenarien nachspielen und analysieren
  • Blutungen, andere mütterliche Notfälle, komplizierte Beckenendlage u.a.

Mittwoch, 25. September 2019

Seminar 6: Osteopathie I

Referentin: Elmire Frick

Einschränkungen der Beckenbeweglichkeit können verantwortlich sein für Beschwerden in der Schwangerschaft und während der Geburt. Die Osteopathie bietet Hebammen einfache Handgriffe, mit denen sie die Ursachen solcher Einschränkungen finden und lindern können.

Referentin Elmire Frick
Termin Mittwoch, 25. September 2019, 10-17:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 155 Euro für AbonnentInnen der DHZ
175 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Schmerzen in den Ilio-Sacral-Gelenken oder im Lendenwirbelbereich. Nicht selten steckt eine Verschiebung des Beckens oder eine Gelenkblockade dahinter. Eine Blockade, die sich natürlich auch auf alle umgebenden Strukturen, wie Muskeln, Sehnen, Bänder und auch Organe, auswirkt und damit zu weitergehenden Problemen führen kann. Diese lassen sich mit Hilfe der Osteopathie gut beeinflussen.

Mit einfachen Handgriffen können Blockaden gelöst werden, die physiologischen Bewegungsabläufe stellen sich wieder ein und weitere Folgen der Blockaden können sich abbauen. Damit werden Schwangerschaftsbeschwerden gelindert und die Geburt positiv beeinflusst.

Die Teilnehmerinnen üben in diesem Seminar, wie sie die Ursachen der Beschwerden finden können und welche Möglichkeiten es für Hebammen gibt – auch ohne langjährige osteopathische Ausbildung –, den Frauen mit Mobilisations- und Release-Techniken (Entspannungstechniken) zu helfen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Kurze Einführung in die Osteopathie
  • Anatomie und Biomechanik des Beckens
  • Untersuchungsschema für die tägliche Praxis
  • Mobilisationsübungen am Ilio-Sacral-Gelenk
  • Spezielle und allgemeine Release-Übungen

Donnerstag, 26. September 2019

Seminar 7: Schwangerenvorsorge

Referentin: Dr. Christiane Schwarz

Schwangerenvorsorge ist ein spannendes Arbeitsfeld, in dem unterschiedliche Konzepte zum Einsatz kommen können. Wo liegen die Grenzen, wo die Möglichkeiten? Christiane Schwarz beleuchtet die Evidenz und die Erfahrung – und die Interessen von Frauen und Hebammen.

Referentin Dr. Christiane Schwarz
Termin Donnerstag, 26. September 2019, 10-17:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 145 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

In der Schwangerenvorsorge können mit Hilfe von Kreativität, Idealismus, Erfahrungswissen und wissenschaftlicher Evidenz ganz unterschiedliche Konzepte zum Einsatz kommen. Neben den aktuellen Mutterschaftsrichtlinien und Vergütungsregelungen dürfen Hebammen schwangere Frauen individuell, interdisziplinär, kollegial, aufsuchend, ambulant, einzeln oder in der Gruppe betreuen und begleiten.

Christiane Schwarz beleuchtet in diesem Seminar Grenzen und Möglichkeiten, Erfahrung und Evidenz, Interessen von Frauen und Hebammen, auf dass sich jede Teilnehmerin passende Informationen und Handwerkszeug mitnehmen kann.

Die Inhalte des Seminars:

  • Evidenzen für die Schwangerenvorsorge
  • Anforderungen aus den aktuellen Mutterschaftsrichtlinien
  • Vergütungsregelungen
  • Konzepte in der Schwangerenvorsorge

Donnerstag, 26. September 2019

Seminar 8: Fehlgeburten begleiten - eine Hebammenkunst

Referentin: Franziska Maurer

Frauen während eines Fehlgeburtsgeschehens in Ruhe und kompetent zu betreuen, ist im Arbeitsalltag von Hebammen eine Herausforderung. Franziska Maurer erläutert, wie eine Betreuung im Sinne der Frauen und ihrer Gesundheit gelingen kann.

Referentin Franziska Maurer
Termin Donnerstag, 26. September 2019, 10-17:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 145 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Fehlgeburten sind nach wie vor ein häufig tabuisiertes Thema – und auf der professionellen Ebene ein Ereignis, das mit medizinischen Interventionen möglichst "schnell geklärt" werden muss. Franziska Maurer, die seit vielen Jahren Familien in Krisen und mit Verlusterfahrungen begleitet, blickt mit Erfahrung und neuen Ansätzen auf das Geschehen. Ihr Fokus liegt auf der Physiologie, auf der Frau, die sich in dem Prozess befindet und auf ihren Möglichkeiten, diesen zu bewältigen.

In ihrem Seminar erläutert sie das Phänomen Fehlgeburt, die Diagnostik, den Verlauf der "kleinen Geburt", das Erleben der Frau und den Verlauf der Krise und reflektiert das adäquate Handeln während des gesamten Betreuungsbogens. Und sie zeigt, welches Potenzial im physiologischen Verlauf liegt und wie Hebammen dieses nutzen und unterstützen können als Grundlage, um Frauen angemessen zu begleiten. Es sind die zentralen Werkzeuge der Hebammenkunst, die auch hier zum Tragen kommen: fundierte Kenntnis der Physiologie, Einschätzung nach klaren Kriterien, fürsorgliches Dabeibleiben und gekonntes Abwarten.

 

Die Inhalte des Seminars:                                

  • Der physiologische Verlauf einer Fehlgeburt
  • Fundierte Einschätzung, gekonntes Abwarten und Begleiten
  • Erstes Trimenon - zweites Trimenon: verschiedene Ausgangslagen
  • Bestärkung der Selbstwirksamkeit der Frau im Kontext Mutterwerden
  • Biografische Integration des Geschehens

Freitag, 27. September 2019

Seminar 9: Richtig und effektiv dokumentieren - und das QM im Blick

Referentin: Denize Krauspenhaar

Dokumentieren gehört für Hebammen zum Tagesgeschäft – sowohl als Nachweis der erbrachten Leistung als auch zur Entlastung im Rechtsfall. Was aber ist zu berücksichtigen und wie können die Anforderungen ans QM gleich miterledigt werden? Nutzen und Effektivität sollten im Vordergrund stehen.

Referentin Denize Krauspenhaar
Termin Freitag, 27. September 2019, 9-16:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 145 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Das Dokumentieren im Hebammenalltag dient zum einen dem Nachweis der erbrachten Leistung, zum anderen der Entlastung im Rechtsfall. Gleichzeitig dokumentieren die Hebammen ihre qualitativ hochwertige Arbeit, sodass die Dokumentation auch für das Qualitätsmanagement der Hebamme eine wichtige Rolle spielt. Was ist also zu berücksichtigen, damit die Dokumentation zum einen der Hebamme selbst dient, sie im Zweifelsfall entlastet und gleichzeitig als Nachweis der Qualität genutzt werden kann? Und das bei einem möglichst geringen Zeitaufwand?

Im besten Falle unterstützt die Dokumentation die Organisation der eigenen Arbeit, sodass Sie die ständige Frage "Habe ich das bei der Frau schon erledigt?" grundsätzlich im Blick haben.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherheit: Ist meine Dokumentation so gut aufgebaut, dass ich einen physiologischen Verlauf erkenne oder brauche ich hierfür weitere Angaben oder Unterstützung?

All dies fließt in einer guten Dokumentation zusammen: Sie erleichtert die Arbeit und unterstützt Ihr Qualitätsmanagement. In diesem Seminar lernen Sie verschiedene Dokumentationssysteme und die wichtigen Bausteine einer effektiven Dokumentation kennen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Grundlagen der Dokumentation
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Inhalte von QM in der Dokumentation
  • Nutzen der Dokumentation für die Inhalte und Organisation der eigenen Arbeit
  • Ideen zur Umsetzung und Beispiele verschiedener Dokumentationssysteme

 

 


Freitag, 27. September 2019

Seminar 10: Osteopathie II

Referentin: Elmire Frick

Aufbauend auf das Einführungsseminar sollen die bisher erlernten Handgriffe in diesem Seminar verfeinert und gefestigt werden. Zusätzlich werden an diesem Tag weitere umgebende Strukturen in das Untersuchungs- und Behandlungskonzept integriert.

Referentin Elmire Frick
Termin Freitag, 27. September 2019, 9-16:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 155 Euro für AbonnentInnen der DHZ
175 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

An diesem Seminartag können sich die Teilnehmerinnen über bereits gesammelte Behandlungserfahrungen austauschen und diese besprechen. Dabei können Detailfragen geklärt und Techniken wiederholt und korrigiert werden.

Auch im Vertiefungsseminar liegt der Schwerpunkt auf dem Becken und seinen umgebenden Strukturen. Besonders im Wochenbett haben die Organe im kleinen Becken eine große Bedeutung in der Hebammenarbeit. Die Funktion von Uterus und Harnblase können beeinträchtigt sein und Auswirkung auf die Funktion des Beckenbodens haben.

Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Kreuzbein und seiner Verbindung zum Cranium liegen. Cranio-Sacrale-Behandlungen können sehr tiefe Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden der Frau haben. Auch hier gibt es sehr einfache und feine Möglichkeiten, um positiven Einfluss zu nehmen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Wiederholung und Erfahrungsaustausch
  • Untersuchung und Behandlung des Beckenbodens
  • Untersuchung und Behandlung von Uterus und Harnblase
  • Untersuchung und Behandlung des Kreuzbeins (ausgewählte Techniken)
  • Einführung in die Cranio-Sacrale-Behandlung

Freitag, 27. September 2019

Seminar 11: Yoga in der Schwangerschaft – bewegt, berührt, entspannt

Referentin: Maren Schulz

Yoga kann in vielerlei Hinsicht eine gute Begleitung in der Schwangerschaft sein: in Phasen des zur Ruhe Kommens, beim Spüren der Verbindung zum Kind, beim bewussten Atmen für zwei … Erleben Sie, wie Elemente aus dem Yoga eine Bereicherung für Ihre Kursangebote sein können.

Referentin Maren Schulz
Termin Freitag, 27. September 2019, 9-16:30 Uhr
Ort Klappholttal, Sylt
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 145 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Yoga stärkt die Verbindung zu sich selbst: den eigenen Körper spüren, sich am Sein erfreuen und sich sinnhaft in der Welt wahrnehmen. Das gilt auch – und vielleicht sogar insbesondere – für die Zeit der Schwangerschaft: Während der Atemübungen sich bewusst sein, für zwei zu atmen (oder für drei oder vier …); den Kontakt zu sich und zum Kind immer wieder neu beleben.

Schwangeren-Yoga unterstützt Frauen, Vertrauen in die eigene Gebärkraft zu entwickeln und zu festigen. Und es hält sie fit bzw. unterstützt sie dabei, ihre Fitness zu stärken. Die Frauen genießen die größer werdende Beweglichkeit und nehmen gleichzeitig die in der Schwangerschaft nach und nach abnehmende Mobilität wahr.

Viele Elemente aus dem Yoga eignen sich für die Geburtsvorbereitung und für Bewegungsangebote in der Schwangerschaft – um Frauen auf verschiedene Gebärpositionen vorzubereiten und ihre Beweglichkeit zu trainieren. Unter Einbeziehung der Wünsche und der Yoga-Vorerfahrungen der Seminarteilnehmerinnen (kein Muss, aber auch kein Hindernis!) verbinden sich die Theorie-Phasen mit der Praxis.

So lässt sich die Freude an Bewegung und Entspannung am und im eigenen Leib erfahren und kann authentisch an die Frauen weitergeben.

Die Inhalte des Seminars:

  • Definition von Yoga
  • Yoga in der Schwangerschaft – als eigenes Kursangebot oder Teil anderer Angebote
  • Übungen für die Geburtsvorbereitung: Gebärpositionen erleichtern und ermöglichen
  • Partner-Übungen in der Geburtsvorbereitung
  • Yoga als Element in der Rückbildungsgymnastik
  • Yoga im Hebammenalltag – als Ausgleich und zur eigenen Stärkung

Bitte in bequemer, warmer und bewegungsfreudiger Kleidung (Zwiebellook) kommen, mit dicken Socken. Matten und Decken sind vor Ort vorhanden.