Seminare & Workshops


28. Januar 2020

Fehlgeburten begleiten – zu Hause und in der Klinik

Referentin: Franziska Maurer

Frauen während eines Fehlgeburtsgeschehens in Ruhe und kompetent zu betreuen, ist im Arbeitsalltag von Hebammen eine Herausforderung. Franziska Maurer erläutert, wie eine Betreuung im Sinne der Frauen und ihrer Gesundheit gelingen kann.

Referentin Franziska Maurer
Termin 28. Januar 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Fehlgeburten sind nach wie vor ein häufig tabuisiertes Thema – oder auf der professionellen Ebene ein Ereignis, das möglichst "schnell geklärt" werden muss. Das Anliegen von Franziska Maurer, die seit vielen Jahren Familien in Krisen und mit Verlusterfahrungen begleitet, ist ein neuer und alter Blick auf das Geschehen – auf die Physiologie, auf die Frau, die sich in einem Prozess befindet, und auf ihre Möglichkeiten, diesen zu bewältigen.

In ihrem Seminar erläutert sie das Phänomen Fehlgeburt, die Diagnostik, den Verlauf der "kleinen Geburt", das Erleben der Frau und den Verlauf der Krise und reflektiert das adäquate Handeln während des gesamten Betreuungsbogens. Und sie zeigt, welches Potenzial im physiologischen Verlauf liegt und wie Hebammen dieses nutzen und unterstützen sollten als Grundlage für eine angemessene Begleitung der Frauen.

In ihrem Seminar möchte Franziska Maurer Hebammen ermutigen, sich diesem wichtigen Betreuungsfeld zuzuwenden und eventuell einen neuen Blick auf das nach wie vor häufig tabuisierte Thema zu wagen.

29. Januar 2020

Fehlgeburten begleiten – zu Hause und in der Klinik

Referentin: Franziska Maurer

Frauen während eines Fehlgeburtsgeschehens in Ruhe und kompetent zu betreuen, ist im Arbeitsalltag von Hebammen eine Herausforderung. Franziska Maurer erläutert, wie eine Betreuung im Sinne der Frauen und ihrer Gesundheit gelingen kann.

Referentin Franziska Maurer
Termin 29. Januar 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 09.00 - 16.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Fehlgeburten sind nach wie vor ein häufig tabuisiertes Thema – oder auf der professionellen Ebene ein Ereignis, das möglichst "schnell geklärt" werden muss. Das Anliegen von Franziska Maurer, die seit vielen Jahren Familien in Krisen und mit Verlusterfahrungen begleitet, ist ein neuer und alter Blick auf das Geschehen – auf die Physiologie, auf die Frau, die sich in einem Prozess befindet, und auf ihre Möglichkeiten, diesen zu bewältigen.

In ihrem Seminar erläutert sie das Phänomen Fehlgeburt, die Diagnostik, den Verlauf der "kleinen Geburt", das Erleben der Frau und den Verlauf der Krise und reflektiert das adäquate Handeln während des gesamten Betreuungsbogens. Und sie zeigt, welches Potenzial im physiologischen Verlauf liegt und wie Hebammen dieses nutzen und unterstützen sollten als Grundlage für eine angemessene Begleitung der Frauen.

In ihrem Seminar möchte Franziska Maurer Hebammen ermutigen, sich diesem wichtigen Betreuungsfeld zuzuwenden und eventuell einen neuen Blick auf das nach wie vor häufig tabuisierte Thema zu wagen.

6. Februar 2020

Update Wochenbett

Referentin: Daniela Erdmann

Erkenntnisse aus der evidenzbasierten Forschung verändern auch die Arbeit der Hebamme im Wochenbett. Was ist neu? Welche Leitlinien sind relevant? Gönnen Sie sich ein Update Wochenbett!

Referentin Daniela Erdmann
Termin 6. Februar 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10:00 - 17:00 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 165 Euro)

Der Workshop

Die Anforderung an die Wochenbettbetreuung durch die Hebamme hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die aufsuchende Wochenbettbetreuung als Alleinstellungsmerkmal der Hebammentätigkeit wird durch eine ambulante Wochenbettbetreuung ergänzt.

Darüber hinaus werden immer mehr die Inhalte der Betreuung wissenschaftlich untermauert. Die Kenntnisse evidenzbasierter Forschung hält selbstverständlich Einzug in die Arbeit mit Mutter und Kind. Auch das späte Wochenbett hat zunehmend an Bedeutung gewonnen.

In dem Workshop sehen wir uns gemeinsam die aktuellen Leitlinien an und besprechen deren Umsetzung in der Praxis. Welche inhaltlichen Herausforderungen stellen das frühe und das späte Wochenbett? Welche Konzepte sind denkbar und was brauchen Hebammen für deren Umsetzung?

Inhalt:

  • Relevante aktuelle Leitlinien für die Wochenbettbetreuung
  • Anforderungen an die Betreuung von Mutter und Kind
  • Vertragliche Voraussetzungen
  • Leistungsbeschreibungen
  • Konzepte und Ideen zur Umsetzung

7. Februar 2020

Update Wochenbett

Referentin: Daniela Erdmann

Erkenntnisse aus der evidenzbasierten Forschung verändern auch die Arbeit der Hebamme im Wochenbett. Was ist neu? Welche Leitlinien sind relevant? Gönnen Sie sich ein Update Wochenbett!

Referentin Daniela Erdmann
Termin 7. Februar 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10:00 - 17:00 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 165 Euro)

Update Wochenbett

Die Anforderung an die Wochenbettbetreuung durch die Hebamme hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die aufsuchende Wochenbettbetreuung als Alleinstellungsmerkmal der Hebammentätigkeit wird durch eine ambulante Wochenbettbetreuung ergänzt.

Darüber hinaus werden immer mehr die Inhalte der Betreuung wissenschaftlich untermauert. Die Kenntnisse evidenzbasierter Forschung hält selbstverständlich Einzug in die Arbeit mit Mutter und Kind. Auch das späte Wochenbett hat zunehmend an Bedeutung gewonnen.

In dem Workshop sehen wir uns gemeinsam die aktuellen Leitlinien an und besprechen deren Umsetzung in der Praxis. Welche inhaltlichen Herausforderungen stellen das frühe und das späte Wochenbett? Welche Konzepte sind denkbar und was brauchen Hebammen für deren Umsetzung?

Inhalt:

  • Relevante aktuelle Leitlinien für die Wochenbettbetreuung
  • Anforderungen an die Betreuung von Mutter und Kind
  • Vertragliche Voraussetzungen
  • Leistungsbeschreibungen
  • Konzepte und Ideen zur Umsetzung

28. Februar 2020

Die Latenzphase - verstehen und adäquat betreuen

Referentin: Tara Franke

Wodurch zeichnet sich die Latenzphase aus - und welche Konsequenzen haben neueste Erkenntnisse aus der Forschung auf die Betreuung? Tara Franke klärt in diesem Workshop die Definition von "Latenzphase" und geht der Frage nach, welche Faktoren förderlich oder hemmend für den Geburtsverlauf sind.

Referentin Tara Franke
Termin 28. Februar 2020
Uhrzeit 10:00 - 17:30 Uhr
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 165 Euro)

Die Latenzphase - verstehen und adäquat betreuen

In dem Workshop klärt Tara Franke die Definition von „Latenzphase“ und erklärt, was im Körper der Frau in dieser Phase passiert und was Frauen in diesem Geburtsabschnitt brauchen. Es wird den Fragen nachgegangen, welche Faktoren förderlich oder hemmend für den Geburtsverlauf sind und wie Hebammen und ärztliche GeburtshelferInnen Frauen in dieser Phase adäquat betreuen können.

Ein guter Blick auf die Latenzphase, die sich durch einige Besonderheiten auszeichnet, ist wichtig und erfordert Konsequenzen in der Betreuung: Insbesondere die begründete Annahme, dass in der Latenzphase Pausen sowie langsame Verläufe physiologisch sind und Dystokien in diesem Zeitraum nicht existieren, machen ein Umdenken notwendig.

Inhalt:

  • Aktuelle Definitionen und Interpretationen der Latenzphase
  • Beobachtungen und Beurteilungskriterien von Hebammen
  • Wehenkoordination und Geburtsbeginn
  • Symptome der Latenzphase und Wahrnehmung der Frauen
  • Besondere Aspekte in der Betreuung
  • Bedeutung für die späteren Geburtsphasen und für das Geburtserleben der Frau

17. März 2020

Fehlgeburten begleiten – zu Hause und in der Klinik

Referentin: Franziska Maurer

Frauen während eines Fehlgeburtsgeschehens in Ruhe und kompetent zu betreuen, ist im Arbeitsalltag von Hebammen eine Herausforderung. Franziska Maurer erläutert, wie eine Betreuung im Sinne der Frauen und ihrer Gesundheit gelingen kann.

Referentin Franziska Maurer
Termin 17. März 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 09.00 - 16.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Fehlgeburten sind nach wie vor ein häufig tabuisiertes Thema – oder auf der professionellen Ebene ein Ereignis, das möglichst "schnell geklärt" werden muss. Das Anliegen von Franziska Maurer, die seit vielen Jahren Familien in Krisen und mit Verlusterfahrungen begleitet, ist ein neuer und alter Blick auf das Geschehen – auf die Physiologie, auf die Frau, die sich in einem Prozess befindet, und auf ihre Möglichkeiten, diesen zu bewältigen.

In ihrem Seminar erläutert sie das Phänomen Fehlgeburt, die Diagnostik, den Verlauf der "kleinen Geburt", das Erleben der Frau und den Verlauf der Krise und reflektiert das adäquate Handeln während des gesamten Betreuungsbogens. Und sie zeigt, welches Potenzial im physiologischen Verlauf liegt und wie Hebammen dieses nutzen und unterstützen sollten als Grundlage für eine angemessene Begleitung der Frauen.

In ihrem Seminar möchte Franziska Maurer Hebammen ermutigen, sich diesem wichtigen Betreuungsfeld zuzuwenden und eventuell einen neuen Blick auf das nach wie vor häufig tabuisierte Thema zu wagen.

18. März 2020

Fehlgeburten begleiten – zu Hause und in der Klinik

Referentin: Franziska Maurer

Frauen während eines Fehlgeburtsgeschehens in Ruhe und kompetent zu betreuen, ist im Arbeitsalltag von Hebammen eine Herausforderung. Franziska Maurer erläutert, wie eine Betreuung im Sinne der Frauen und ihrer Gesundheit gelingen kann.

Referentin Franziska Maurer
Termin 18. März 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 09.00 - 16.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Fehlgeburten sind nach wie vor ein häufig tabuisiertes Thema – oder auf der professionellen Ebene ein Ereignis, das möglichst "schnell geklärt" werden muss. Das Anliegen von Franziska Maurer, die seit vielen Jahren Familien in Krisen und mit Verlusterfahrungen begleitet, ist ein neuer und alter Blick auf das Geschehen – auf die Physiologie, auf die Frau, die sich in einem Prozess befindet, und auf ihre Möglichkeiten, diesen zu bewältigen.

In ihrem Seminar erläutert sie das Phänomen Fehlgeburt, die Diagnostik, den Verlauf der "kleinen Geburt", das Erleben der Frau und den Verlauf der Krise und reflektiert das adäquate Handeln während des gesamten Betreuungsbogens. Und sie zeigt, welches Potenzial im physiologischen Verlauf liegt und wie Hebammen dieses nutzen und unterstützen sollten als Grundlage für eine angemessene Begleitung der Frauen.

In ihrem Seminar möchte Franziska Maurer Hebammen ermutigen, sich diesem wichtigen Betreuungsfeld zuzuwenden und eventuell einen neuen Blick auf das nach wie vor häufig tabuisierte Thema zu wagen.

25. April 2020

Geburt in Bewegung – anatomische Grundlagen und praktische Anwendung

Referentin: Tara Franke

Um Gebärende effektiv begleiten und unterstützen zu können, ist es grundlegend wichtig zu wissen, wie sich Bewegung und verschiedene Haltungen auf den Gebärprozess auswirken. Dies in Theorie und Praxis zu lernen, ist Ziel des Seminars.

Referentin Tara Franke
Termin 25. April 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Hebammen leiten Frauen seit jeher dazu an, sich während der Geburt zu bewegen und verschiedene Gebärhaltungen auszuprobieren. Grundlegend für eine effektive Begleitung der Gebärenden ist hierbei das Wissen, wie sich die verschiedenen Bewegungen und Haltungen konkret auswirken oder wie sie gezielter eingesetzt werden können.

In diesem Workshop dienen die theoretischen Grundlagen und wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre einer soliden Grundlage, um anhand praktischer Körpererfahrung die Auswirkungen verschiedener Haltungen und Bewegungen nachzuvollziehen. Wer erlebt und erfährt, wie gezielte Bewegung sich anfühlt, wo ein Sich-Öffnen und wo Anspannung entsteht, kann dieses Körperwissen im Hebammenalltag besser nutzen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Physiologie des Geburtsweges und Theorie der Geburtsmechanik
  • Grundlagen und Wirkungsweise von Gebärhaltungen und -bewegungen
  • Evidenzen zu den Auswirkungen von Gebärhaltungen
  • Einfluss der Beckenmuskulatur und der Beweglichkeit des knöchernen Beckens auf den Geburtsverlauf
  • Erlernen, wie diese Strukturen in einen Eutonus, eine physiologische und förderliche Grundspannung gebracht werden können

17. Juni 2020

CTG – verstehen, bewerten, dokumentieren

Referentin: Patricia Gruber

Nur wer die physiologischen Mechanismen des ungeborenen Kindes, seine Kompensations- möglichkeiten und Anzeichen für fetalen Disstress versteht, kann CTG-Aufzeichnungen korrekt lesen und interpretieren – jetzt das Wissen auffrischen!

Referentin Patricia Gruber
Termin 17. Juni 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

In diesem Seminar vertiefen die TeilnehmerInnen ihr Wissen zur Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage, um CTG- Aufzeichnungen zu verstehen, zu bewerten und korrekt zu dokumentieren. Das Seminar bietet Raum, sicheres und adäquates Handeln bei pathologischen Verläufen zu erproben, eigene Fallbeispiele zu besprechen, zu beurteilen und zu diskutieren.

Die Inhalte des Seminars:

  • Physiologie der fetalen Herztonmuster
  • Leitlinien und Forensik
  • Grenzen der CTG-Überwachung
  • mögliche technische wie interpretationsabhängige Fehlerquellen
  • Fallbesprechungen und Beurteilung eigener Fälle

18. Juni 2020

CTG – verstehen, bewerten, dokumentieren

Referentin: Patricia Gruber

Nur wer die physiologischen Mechanismen des ungeborenen Kindes, seine Kompensations- möglichkeiten und Anzeichen für fetalen Disstress versteht, kann CTG-Aufzeichnungen korrekt lesen und interpretieren – jetzt das Wissen auffrischen!

Referentin Patricia Gruber
Termin 18. Juni 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

In diesem Seminar vertiefen die TeilnehmerInnen ihr Wissen zur Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage, um CTG- Aufzeichnungen zu verstehen, zu bewerten und korrekt zu dokumentieren. Das Seminar bietet Raum, sicheres und adäquates Handeln bei pathologischen Verläufen zu erproben, eigene Fallbeispiele zu besprechen, zu beurteilen und zu diskutieren.

Die Inhalte des Seminars:

  • Physiologie der fetalen Herztonmuster
  • Leitlinien und Forensik
  • Grenzen der CTG-Überwachung
  • mögliche technische wie interpretationsabhängige Fehlerquellen
  • Fallbesprechungen und Beurteilung eigener Fälle

17. November 2020

Screening auf fetale Retardierung in der Schwangerenvorsorge

Referentin: Gabriele Langer-Grandt

Wie können Kinder erkannt werden, bei denen das Risiko einer fetalen Wachstumsretardierung besteht? Gabriele Langer-Grandt stellt in ihrem Workshop ein Tool vor, mit dem Hebammen und FrauenärztInnen mittels Symphysenfundusabstand Wachstumsretardierungen erkennen können.

Referentin Gabriele Langer-Grandt
Termin 17. November 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 165 Euro)

Screening auf fetale Retardierung in der Schwangerenvorsorge

Wäre es nicht wunderbar, wenn es in der Routinevorsorge die
Möglichkeit gäbe, kostengünstig und nicht invasiv jene Kinder zu
erkennen, bei denen das Risiko einer fetalen Wachstumsretardierung
besteht?

Gabriele Langer-Grandt stellt in ihrem Workshop ein Tool vor, das
Growth Assessment Protocol, kurz GAP, das vom Perinatal Institute
in Großbritannien entwickelt wurde – und in Deutschland bisher nur
wenig bekannt ist. Mit diesem Tool können Hebammen und FrauenärztInnen
evidenzbasiert und mit einer hohen Detektionsrate ab der
26. Schwangerschaftswoche fetale Wachstumsretardierungen bei
Low-risk-Schwangeren mittels Symphysenfundusabstand erkennen.
Der Standard ist angepasst an die Individualität jeder Mutter und
berücksichtigt ihre ethnische Herkunft, ihre Größe, das Gewicht und
die Parität.

Zusammen mit ihrer Kollegin Jella Grabbert nutzt Gabriele Langer-
Grandt das GAP in der Schwangerenvorsorge und erklärt in dem
Workshop, warum es so attraktiv für eine beziehungsgeleitete
Schwangerenvorsorge ist und wie Hebammen es in Deutschland
anwenden können.

Die Inhalte des Workshops:

  • Die Physiologie der fetalen Versorgung und des Wachstums
  • Theoretischer Hintergrund zum GAP
  • Praktische Anwendung
  • Implementierung des GAP in der Schwangerenvorsorge
  • Zugang zum Tool über das Perinatal Institute in Großbritannien
  • Hürden, Risiken und Chancen des GAP

11. Dezember 2020

Geburtsverletzungen – den Heilungsprozess begleiten

Referentin: Peggy Seehafer

Welche Verletzungen müssen wie behandelt werden? In ihrem Workshop zeigt Peggy Seehafer anhand von eindrücklichen Fotos, wie schlecht verheilende Verletzungen aussehen und erklärt, wie Hebammen mit den Befunden umgehen sollten.

Referentin Peggy Seehafer
Termin 11. Dezember 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125b, 30559 Hannover
Dauer 6 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 120 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 145 Euro)

Geburtsverletzungen – den Heilungsprozess begleiten

Bei über der Hälfte aller Gebärenden kommt es zu einer nahtpflichtigen
Dammverletzung. Und auch wenn mit Heilungsverzögerungen in
der Regel nicht zu rechnen ist, können sie bedingt durch z.B. Diabetes
oder Anämien auftreten – und müssen dann von der Hebamme
erkannt werden. Worauf muss sie im Wochenbett achten und welche
Verletzungen müssen wie behandelt werden? Und wer kümmert sich
um die Frauen, wenn die Hilfeleistungen der Hebammen erschöpft
sind? In dem Workshop zeigt Peggy Seehafer anhand von Fotos, wie
schlecht genähte oder schlecht verheilende Verletzungen aussehen
und erklärt, wie Hebammen mit den Befunden umgehen sollten.

Inhalt des Workshops:

  • Physiologie und Beurteilung der Wundheilung
  • Soweit vorhanden: evidenzbasierte Maßnahmen zur Unterstützung
  • der Wundheilung – und alternativ: die klinische Praxis
  • Hilfen bei Wundheilungsstörungen (Fäden ziehen ja oder nein?)
  • Frühe Sekundärnaht
  • Rechtliche Situation, z.B. bei Fehldiagnostik
  • Langzeitprobleme nach Geburtsverletzungen
  • Diskussion eigener Fälle
  • Praktische Übungen sowie Training mit Fotos und Real-Videos