Seminare & Workshops


28. Februar 2020

Die Latenzphase - verstehen und adäquat betreuen

Referentin: Tara Franke

Wodurch zeichnet sich die Latenzphase aus - und welche Konsequenzen haben neueste Erkenntnisse aus der Forschung auf die Betreuung? Tara Franke klärt in diesem Workshop die Definition von "Latenzphase" und geht der Frage nach, welche Faktoren förderlich oder hemmend für den Geburtsverlauf sind.

Referentin Tara Franke
Termin 28. Februar 2020
Uhrzeit 10:00 - 17:30 Uhr
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 165 Euro)

Die Latenzphase - verstehen und adäquat betreuen

In dem Workshop klärt Tara Franke die Definition von „Latenzphase“ und erklärt, was im Körper der Frau in dieser Phase passiert und was Frauen in diesem Geburtsabschnitt brauchen. Es wird den Fragen nachgegangen, welche Faktoren förderlich oder hemmend für den Geburtsverlauf sind und wie Hebammen und ärztliche GeburtshelferInnen Frauen in dieser Phase adäquat betreuen können.

Ein guter Blick auf die Latenzphase, die sich durch einige Besonderheiten auszeichnet, ist wichtig und erfordert Konsequenzen in der Betreuung: Insbesondere die begründete Annahme, dass in der Latenzphase Pausen sowie langsame Verläufe physiologisch sind und Dystokien in diesem Zeitraum nicht existieren, machen ein Umdenken notwendig.

Die Inhalte des Seminars:

  • Aktuelle Definitionen und Interpretationen der Latenzphase
  • Beobachtungen und Beurteilungskriterien von Hebammen
  • Wehenkoordination und Geburtsbeginn
  • Symptome der Latenzphase und Wahrnehmung der Frauen
  • Besondere Aspekte in der Betreuung
  • Bedeutung für die späteren Geburtsphasen und für das Geburtserleben der Frau

17. März 2020

Fehlgeburten begleiten – zu Hause und in der Klinik

Referentin: Franziska Maurer

Frauen während eines Fehlgeburtsgeschehens in Ruhe und kompetent zu betreuen, ist im Arbeitsalltag von Hebammen eine Herausforderung. Franziska Maurer erläutert, wie eine Betreuung im Sinne der Frauen und ihrer Gesundheit gelingen kann.

Referentin Franziska Maurer
Termin 17. März 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 09.00 - 16.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Fehlgeburten sind nach wie vor ein häufig tabuisiertes Thema – oder auf der professionellen Ebene ein Ereignis, das möglichst "schnell geklärt" werden muss. Das Anliegen von Franziska Maurer, die seit vielen Jahren Familien in Krisen und mit Verlusterfahrungen begleitet, ist ein neuer und alter Blick auf das Geschehen – auf die Physiologie, auf die Frau, die sich in einem Prozess befindet, und auf ihre Möglichkeiten, diesen zu bewältigen.

In ihrem Seminar erläutert sie das Phänomen Fehlgeburt, die Diagnostik, den Verlauf der "kleinen Geburt", das Erleben der Frau und den Verlauf der Krise und reflektiert das adäquate Handeln während des gesamten Betreuungsbogens. Und sie zeigt, welches Potenzial im physiologischen Verlauf liegt und wie Hebammen dieses nutzen und unterstützen sollten als Grundlage für eine angemessene Begleitung der Frauen.

In ihrem Seminar möchte Franziska Maurer Hebammen ermutigen, sich diesem wichtigen Betreuungsfeld zuzuwenden und eventuell einen neuen Blick auf das nach wie vor häufig tabuisierte Thema zu wagen.

 

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "Fehlgeburt. Die Physiologie kennen, professionell handeln" >> hier geht`s zum Buch

18. März 2020

Fehlgeburten begleiten – zu Hause und in der Klinik

Referentin: Franziska Maurer

Frauen während eines Fehlgeburtsgeschehens in Ruhe und kompetent zu betreuen, ist im Arbeitsalltag von Hebammen eine Herausforderung. Franziska Maurer erläutert, wie eine Betreuung im Sinne der Frauen und ihrer Gesundheit gelingen kann.

Referentin Franziska Maurer
Termin 18. März 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 09.00 - 16.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Fehlgeburten sind nach wie vor ein häufig tabuisiertes Thema – oder auf der professionellen Ebene ein Ereignis, das möglichst "schnell geklärt" werden muss. Das Anliegen von Franziska Maurer, die seit vielen Jahren Familien in Krisen und mit Verlusterfahrungen begleitet, ist ein neuer und alter Blick auf das Geschehen – auf die Physiologie, auf die Frau, die sich in einem Prozess befindet, und auf ihre Möglichkeiten, diesen zu bewältigen.

In ihrem Seminar erläutert sie das Phänomen Fehlgeburt, die Diagnostik, den Verlauf der "kleinen Geburt", das Erleben der Frau und den Verlauf der Krise und reflektiert das adäquate Handeln während des gesamten Betreuungsbogens. Und sie zeigt, welches Potenzial im physiologischen Verlauf liegt und wie Hebammen dieses nutzen und unterstützen sollten als Grundlage für eine angemessene Begleitung der Frauen.

In ihrem Seminar möchte Franziska Maurer Hebammen ermutigen, sich diesem wichtigen Betreuungsfeld zuzuwenden und eventuell einen neuen Blick auf das nach wie vor häufig tabuisierte Thema zu wagen.

 

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "Fehlgeburt. Die Physiologie kennen, professionell handeln" >> hier geht`s zum Buch

25. April 2020

Geburt in Bewegung – anatomische Grundlagen und praktische Anwendung

Referentin: Tara Franke

Um Gebärende effektiv begleiten und unterstützen zu können, ist es grundlegend wichtig zu wissen, wie sich Bewegung und verschiedene Haltungen auf den Gebärprozess auswirken. Dies in Theorie und Praxis zu lernen, ist Ziel des Seminars.

Referentin Tara Franke
Termin 25. April 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Hebammen leiten Frauen seit jeher dazu an, sich während der Geburt zu bewegen und verschiedene Gebärhaltungen auszuprobieren. Grundlegend für eine effektive Begleitung der Gebärenden ist hierbei das Wissen, wie sich die verschiedenen Bewegungen und Haltungen konkret auswirken oder wie sie gezielter eingesetzt werden können.

In diesem Workshop dienen die theoretischen Grundlagen und wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre einer soliden Grundlage, um anhand praktischer Körpererfahrung die Auswirkungen verschiedener Haltungen und Bewegungen nachzuvollziehen. Wer erlebt und erfährt, wie gezielte Bewegung sich anfühlt, wo ein Sich-Öffnen und wo Anspannung entsteht, kann dieses Körperwissen im Hebammenalltag besser nutzen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Physiologie des Geburtsweges und Theorie der Geburtsmechanik
  • Grundlagen und Wirkungsweise von Gebärhaltungen und -bewegungen
  • Evidenzen zu den Auswirkungen von Gebärhaltungen
  • Einfluss der Beckenmuskulatur und der Beweglichkeit des knöchernen Beckens auf den Geburtsverlauf
  • Erlernen, wie diese Strukturen in einen Eutonus, eine physiologische und förderliche Grundspannung gebracht werden können

 

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "Geburt in Bewegung - die Kräfte nutzen" >> hier geht`s zum Buch

12. Mai 2020

Qualitätsmanagement für Hebammen – Ihre persönliche To-do-Liste

Referentin: Denize Krauspenhaar

In diesem Workshop beantwortet die erfahrene Auditorin Denize Krauspenhaar Fragen zu Ihrem QM-System, die Sie anhand von konkreten Beispielen mitbringen können. Es entsteht ein persönlicher Maßnahmeplan, mit dem Sie gezielt Ihr QM-System ergänzen und weiterentwickeln können.

Referentin Denize Krauspenhaar
Termin 12. Mai 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 9.30 - 17.00 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Sie stecken bereits mitten im QM – oder haben Ihr QM-System vielleicht sogar schon abgeschlossen? Aber es sind noch Fragen offen? Oder Sie sind unsicher, ob alles richtig ist im Sinne des Vertrages über die Versorgung mit Hebammenhilfe? Und dann steht da noch das mögliche Audit im Raum …

Stellen Sie Ihre Fragen und tauschen Sie sich mit Kolleginnen aus. In diesem Workshop beantwortet die erfahrene Auditorin Denize Krauspenhaar Ihre Fragen anhand konkreter Beispiele. Bringen Sie Ihre Unterlagen mit und partizipieren Sie von den Fragen und Beispielen der Kolleginnen.

Gemeinsam sichten Sie die Bestandteile Ihres QM-Handbuches und prüfen mit den Kolleginnen, was bereits vorhanden ist und was noch ergänzt werden sollte. Dabei entsteht Ihr persönlicher Maßnahmenplan, mit dem Sie gezielt und effektiv Ihr QM-System ergänzen, vervollständigen und weiterentwickeln können.

Die Inhalte des Seminars:

  • Neuerungen im QM durch gesetzliche Grundlagen
  • Ausrichtung des eigenen QM-Systems
  • Anregungen zur Weiterentwicklung des eigenes QM-System
  • Wie kann QM die Hebammenarbeit erleichtern?

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "Qualität! QM in der Hebammenarbeit" >> hier geht`s zum Buch

13. Mai 2020

Richtig und effektiv dokumentieren - und das QM im Blick

Referentin: Denize Krauspenhaar

Dokumentieren gehört für Hebammen zum Tagesgeschäft – sowohl als Nachweis der erbrachten Leistung als auch zur Entlastung im Rechtsfall. Was aber ist zu berücksichtigen und wie können die Anforderungen ans QM gleich miterledigt werden? Nutzen und Effektivität sollten im Vordergrund stehen.

Referentin Denize Krauspenhaar
Termin 13. Mai 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 09.30 - 17.00 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Das Dokumentieren im Hebammenalltag dient zum einen dem Nachweis der erbrachten Leistung, zum anderen der Entlastung im Rechtsfall. Gleichzeitig dokumentieren die Hebammen ihre qualitativ hochwertige Arbeit, sodass die Dokumentation auch für das Qualitätsmanagement der Hebamme eine wichtige Rolle spielt. Was ist also zu berücksichtigen, damit die Dokumentation zum einen der Hebamme selbst dient, sie im Zweifelsfall entlastet und gleichzeitig als Nachweis der Qualität genutzt werden kann? Und das bei einem möglichst geringen Zeitaufwand?

Im besten Falle unterstützt die Dokumentation die Organisation der eigenen Arbeit, sodass Sie die ständige Frage "Habe ich das bei der Frau schon erledigt?" grundsätzlich im Blick haben.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherheit: Ist meine Dokumentation so gut aufgebaut, dass ich einen physiologischen Verlauf erkenne oder brauche ich hierfür weitere Angaben oder Unterstützung?

All dies fließt in einer guten Dokumentation zusammen: Sie erleichtert die Arbeit und unterstützt Ihr Qualitätsmanagement. In diesem Seminar lernen Sie verschiedene Dokumentationssysteme und die wichtigen Bausteine einer effektiven Dokumentation kennen.

Die Inhalte des Seminars:

  • Grundlagen der Dokumentation
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Inhalte von QM in der Dokumentation
  • Nutzen der Dokumentation für die Inhalte und Organisation der eigenen Arbeit
  • Ideen zur Umsetzung und Beispiele verschiedener Dokumentationssysteme

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "Qualität! QM in der Hebammenarbeit" >> hier geht`s zum Buch

17. Juni 2020

CTG – verstehen, bewerten, dokumentieren

Referentin: Patricia Gruber

Nur wer die physiologischen Mechanismen des ungeborenen Kindes, seine Kompensations- möglichkeiten und Anzeichen für fetalen Disstress versteht, kann CTG-Aufzeichnungen korrekt lesen und interpretieren – jetzt das Wissen auffrischen!

Referentin Patricia Gruber
Termin 17. Juni 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

In diesem Seminar vertiefen die TeilnehmerInnen ihr Wissen zur Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage, um CTG- Aufzeichnungen zu verstehen, zu bewerten und korrekt zu dokumentieren. Das Seminar bietet Raum, sicheres und adäquates Handeln bei pathologischen Verläufen zu erproben, eigene Fallbeispiele zu besprechen, zu beurteilen und zu diskutieren.

Die Inhalte des Seminars:

  • Physiologie der fetalen Herztonmuster
  • Leitlinien und Forensik
  • Grenzen der CTG-Überwachung
  • mögliche technische wie interpretationsabhängige Fehlerquellen
  • Fallbesprechungen und Beurteilung eigener Fälle

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "CTG - verstehen, bewerten, dokumentieren" >> hier geht`s zum Buch

18. Juni 2020

CTG – verstehen, bewerten, dokumentieren

Referentin: Patricia Gruber

Nur wer die physiologischen Mechanismen des ungeborenen Kindes, seine Kompensations- möglichkeiten und Anzeichen für fetalen Disstress versteht, kann CTG-Aufzeichnungen korrekt lesen und interpretieren – jetzt das Wissen auffrischen!

Referentin Patricia Gruber
Termin 18. Juni 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.30 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für AbonnentInnen der DHZ
165 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

In diesem Seminar vertiefen die TeilnehmerInnen ihr Wissen zur Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage, um CTG- Aufzeichnungen zu verstehen, zu bewerten und korrekt zu dokumentieren. Das Seminar bietet Raum, sicheres und adäquates Handeln bei pathologischen Verläufen zu erproben, eigene Fallbeispiele zu besprechen, zu beurteilen und zu diskutieren.

Die Inhalte des Seminars:

  • Physiologie der fetalen Herztonmuster
  • Leitlinien und Forensik
  • Grenzen der CTG-Überwachung
  • mögliche technische wie interpretationsabhängige Fehlerquellen
  • Fallbesprechungen und Beurteilung eigener Fälle

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "CTG - verstehen, bewerten, dokumentieren" >> hier geht`s zum Buch

24. September 2020

Nahtversorgung von Geburtsverletzungen – vom Labienriss bis zum DR II.°

Referentin: Peggy Seehafer

Mehr als die Hälfte aller Gebärenden erleidet durch die vaginale Geburt eine versorgungspflichtige Dammverletzung. In diesem Workshop werden die klinischen Fertigkeiten trainiert, um Frauen eine angemessene Versorgung bieten zu können.

Referentin Peggy Seehafer
Termin 24. September 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Uhrzeit 10.00 - 17.00 Uhr
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 420 Euro für AbonnentInnen der DHZ
445 Euro für Nicht-AbonnentInnen

Das Seminar

Die Fähigkeiten der Betreuenden, Geburtsverletzungen richtig zu diagnostizieren und angemessen zu versorgen, haben einen großen Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden der Frauen nach der Geburt. Sie lernen in diesem Workshop die passende Auswahl und die Anwendung der richtigen Nahttechnik für jede Geburtsverletzung und den sicheren Umgang mit Nadel und Nahtmaterial sowie die Auswahl des passenden Materials.

Am Phantom trainieren Sie zusammen mit max. sieben Kolleginnen und unter Anleitung der Referentin den Umgang mit den Instrumenten, die Knotentechnik und verschiedene Nahttechniken.

Im Seminar wird das eLearning-Programm von GynZone genutzt, das den Teilnehmerinnen bereits vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt wird.

Die Inhalte des Seminars:

  • Anatomie
  • Diagnostik von Dammverletzungen gemäß internationaler Leitlinien
  • Untersuchungsbedingungen
  • Auswahl des passenden Materials
  • Umgang mit den Instrumenten
  • Knoten- und Nahttechniken
  • Training mit Phantom, Fotos und Real-Videos
  • Qualitätssicherung – Feedback zur korrekten Diagnostik
  • Leitlinien und Forensik
  • Grenzen der CTG-Überwachung
  • Mögliche technische wie interpretationsabhängige Fehlerquellen
  • Fallbesprechungen und Beurteilung eigener Fälle

Das Buch zum Seminar:

Für das Seminar keine Pflichtlektüre, aber eine gute Möglichkeit, sich auf einer weiteren Ebene mit diesem Thema zu beschäftigen: Das Buch der Referentin "Geburtsverletzungen - vermeiden, erkennen, versorgen" >> hier geht`s zum Buch

17. November 2020

Screening auf fetale Retardierung in der Schwangerenvorsorge

Referentin: Gabriele Langer-Grandt

Wie können Kinder erkannt werden, bei denen das Risiko einer fetalen Wachstumsretardierung besteht? Gabriele Langer-Grandt stellt in ihrem Workshop ein Tool vor, mit dem Hebammen und FrauenärztInnen mittels Symphysenfundusabstand Wachstumsretardierungen erkennen können.

Referentin Gabriele Langer-Grandt
Termin 17. November 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Dauer 8 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 140 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 165 Euro)

Der Workshop

Wäre es nicht wunderbar, wenn es in der Routinevorsorge die
Möglichkeit gäbe, kostengünstig und nicht invasiv jene Kinder zu
erkennen, bei denen das Risiko einer fetalen Wachstumsretardierung
besteht?

Gabriele Langer-Grandt stellt in ihrem Workshop ein Tool vor, das
Growth Assessment Protocol, kurz GAP, das vom Perinatal Institute
in Großbritannien entwickelt wurde – und in Deutschland bisher nur
wenig bekannt ist. Mit diesem Tool können Hebammen und FrauenärztInnen
evidenzbasiert und mit einer hohen Detektionsrate ab der
26. Schwangerschaftswoche fetale Wachstumsretardierungen bei
Low-risk-Schwangeren mittels Symphysenfundusabstand erkennen.
Der Standard ist angepasst an die Individualität jeder Mutter und
berücksichtigt ihre ethnische Herkunft, ihre Größe, das Gewicht und
die Parität.

Zusammen mit ihrer Kollegin Jella Grabbert nutzt Gabriele Langer-
Grandt das GAP in der Schwangerenvorsorge und erklärt in dem
Workshop, warum es so attraktiv für eine beziehungsgeleitete
Schwangerenvorsorge ist und wie Hebammen es in Deutschland
anwenden können.

Die Inhalte des Workshops:

  • Die Physiologie der fetalen Versorgung und des Wachstums
  • Theoretischer Hintergrund zum GAP
  • Praktische Anwendung
  • Implementierung des GAP in der Schwangerenvorsorge
  • Zugang zum Tool über das Perinatal Institute in Großbritannien
  • Hürden, Risiken und Chancen des GAP

11. Dezember 2020

Geburtsverletzungen – den Heilungsprozess begleiten

Referentin: Peggy Seehafer

Welche Verletzungen müssen wie behandelt werden? In ihrem Workshop zeigt Peggy Seehafer anhand von eindrücklichen Fotos, wie schlecht verheilende Verletzungen aussehen und erklärt, wie Hebammen mit den Befunden umgehen sollten.

Referentin Peggy Seehafer
Termin 11. Dezember 2020
Ort Elwin Staude Verlag, Tiergartenstr. 125 b, 30559 Hannover
Dauer 6 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 120 Euro für DHZ-Abonnentinnen (regulär 145 Euro)

Der Workshop

Bei über der Hälfte aller Gebärenden kommt es zu einer nahtpflichtigen
Dammverletzung. Und auch wenn mit Heilungsverzögerungen in
der Regel nicht zu rechnen ist, können sie bedingt durch z.B. Diabetes
oder Anämien auftreten – und müssen dann von der Hebamme
erkannt werden. Worauf muss sie im Wochenbett achten und welche
Verletzungen müssen wie behandelt werden? Und wer kümmert sich
um die Frauen, wenn die Hilfeleistungen der Hebammen erschöpft
sind? In dem Workshop zeigt Peggy Seehafer anhand von Fotos, wie
schlecht genähte oder schlecht verheilende Verletzungen aussehen
und erklärt, wie Hebammen mit den Befunden umgehen sollten.

Inhalt des Workshops:

  • Physiologie und Beurteilung der Wundheilung
  • Soweit vorhanden: evidenzbasierte Maßnahmen zur Unterstützung der Wundheilung – und alternativ: die klinische Praxis
  • Hilfen bei Wundheilungsstörungen (Fäden ziehen ja oder nein?)
  • Frühe Sekundärnaht
  • Rechtliche Situation, z.B. bei Fehldiagnostik
  • Langzeitprobleme nach Geburtsverletzungen
  • Diskussion eigener Fälle
  • Praktische Übungen sowie Training mit Fotos und Real-Videos